Kloster Nütschau
Benediktusmedaille

Oblaten des Benediktinerklosters Nütschau

Christen, die im Alltag ein Leben im Geist der Regel des hl. Benedikt führen wollen, haben die Möglichkeit, sich als Oblate/Oblatin einem Kloster des Benediktiner - Ordens anzuschließen.

Von ihnen wird erwartet, dass sie bereit sind, Hörende zu werden, um im täglichen Leben Gottes Wort zu vernehmen und ihm im Gehorsam zu folgen ("Per ducatum evangelii" – Unter der Führung des Evangeliums).

In einem offiziellen kirchlichen Akt binden sich Oblaten an die von ihnen gewählte Klostergemeinschaft. Sie sind vor allem durch das Stundengebet mit dem Kloster verbunden. Jede/r verpflichtet sich zum Mitbeten, je nach dem Maß, das ihr/ihm möglich ist. Vom Kloster erfahren sie Unterstützung durch geistliche Begleitung, regelmäßige Treffen und Rundschreiben.

Dies ist das ehemalige Portal für das Internetarchiv und Forum der Oblaten des Klosters Nütschau. Das Archiv ist diesen Oblaten vorbehalten und befindet sich jetzt auf der Website des Kloster Nütschau (siehe Navigation links). - Aktuell dient diese Webadresse für die automatisierte Verteilung der Tageslesung aus der Regula Benedicti an verschiedene andere Websites.

Wenn Sie sich für ein Leben als Oblate oder das Kloster mit seinem vielfältigen Kursangebot interessieren, folgen Sie bitte den Verweisen im Menü auf der linken Seite.

 

Kloster Nütschau

 

Die Tageslesung aus der Regel des heiligen Benedikt für den 22.05.2022

Kapitel 4 "Die Werkzeuge der geistlichen Kunst", Verse 55-78

55. Heilige Lesungen gerne hören.
56. Sich oft zum Beten niederwerfen.
57. Seine früheren Sünden unter Tränen und Seufzen täglich im Gebet Gott bekennen;
58. und sich von allem Bösen künftig bessern.
59. Die Begierden des Fleisches nicht befriedigen. (Gal 5,16)
60. Den Eigenwillen hassen.
61. Den Weisungen des Abtes in allem gehorchen, auch wenn er selbst, was ferne sei, anders handelt; man denke an die Weisung des Herrn: (Mt 23,3) "Was sie sagen, das tut; was sie aber tun, das tut nicht."
62. Nicht heilig genannt werden wollen, bevor man es ist, sondern es erst sein, um mit Recht so genannt zu werden.
63. Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen.
64. Die Keuschheit lieben.
65. Niemanden hassen.
66. Nicht eifersüchtig sein.
67. Nicht aus Neid handeln.
68. Streit nicht lieben.
69. Überheblichkeit fliehen.
70. Die Älteren ehren,
71. die Jüngeren lieben.
72. In der Liebe Christi für die Feinde beten. (Mt 5,44)
73. Nach einem Streit noch vor Sonnenuntergang zum Frieden zurückkehren. (Eph 4,26)
74. Und an Gottes Barmherzigkeit niemals verzweifeln.
75. Das sind also die Werkzeuge der geistlichen Kunst.
76. Wenn wir sie Tag und Nacht unaufhörlich gebrauchen und sie am Tag des Gerichts zurückgeben, werden wir vom Herrn jenen Lohn empfangen, den er selbst versprochen hat:
77. "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, hat Gott denen bereitet die ihn lieben." (1Kor 2,9)
78. Die Werkstatt aber, in der wir das alles sorgfältig verwirklichen sollen, ist der Bereich des Klosters und die Beständigkeit in der Gemeinschaft.

Kloster Nütschau: Gott sei dank!